Hegbachsee

Hegbachsee
Hegbachsee: Blick zur Vogelinsel

Der Hegbachsee entstand durch Erdaushub für die Autobahn. Anfangs war die Wasserqualität gut, so dass Bachforellen und Äschen eingesetzt werden konnten, durch den Einlauf des Heg- und Apfelbaches wurde sie von Jahr zu Jahr schlechter. Letztlich wurde sogar der Badebetrieb untersagt.

Da bei Hochwasser durch beide Bäche große Mengen Laub und Sand in den See gelangen und abgelagert werden, schreitet die Verlandung weiter fort.

Über den Hegbachunterlauf, der mit dem Rhein über den Schwarzbach in Verbindung steht, kommen fast alle Fischarten des Rheins auch im See vor und können gefangen werden.

Fischereilich ist er ein hervorragendes Gewässer, wie die Fangergebnisse beweisen.

Wasserqualität II: mäßig belastet.

Fischvorkommen

Der See beherbergt fast alle Süßwasserfischarten und neuerdings auch solche aus Gartenteichen, wie der Fang eines Sterlets beweist.

Die marmorierte Grundel ist auch neu im See. Eigentlich lebt sie in den Flüssen, die ins schwarzen Meer münden, aber über Rhein, Main und Donau kam sie auch in den Hegbachsee.

Eine neue Wasserpflanzenart im Hegbachsee gehört zu der Gattung der Armleuchteralgen und war die Wasserpflanze des Jahres 2012.